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GFK

„Leicht, stabil und besonders resistent? Das gibt`s...“

GFK kommt überall dort zum Einsatz, wo aufgrund aggressiver Medien besondere Anforderungen gestellt werden müssen. Z. B. Umwelt- und Abwassertechnik, Chemie, Maschinen- und Anlagenbau, EMV-Anlagen, Schornsteinbau, usw.
Die GFK-Gitterroste unterscheidet man aufgrund der unterschiedlichen Herstellungsweise grundsätzlich in zwei Typen, zum einen die gegossenen GFK-Gitterroste und zum anderen die pultrudierten GFK-Gitterroste.
Eine Kombination aus Harz, Verstärkung, Additive und Farbstoffe bildet die Grundlage.
Das Harz bestimmt dabei die chemische Resistenz, die Flexibilität und die UV-Beständigkeit. Je nach Einsatzzweck werden unterschiedliche Harzsorten verwendet.
GFK-Roste können z. B. Mit Isophtalharz, Orthophalharz oder Vinylesterharz hergestellt werden. In Bereichen, wo Brandschutz eine besondere Rolle spielt, ist der Einsatz eines Sonderharzes, z. B. Phenolharz möglich.
Die Glasfasern dienen als Verstärkung. Beim gegossenen Profil werden diese in mehrere Lagen eingewebt. Additive wie Härter und Akzeleratoren, Füllstoffe, UV-Stabilisatoren oder Leitfähigkeitskomponenten sind für spezielle Eigenschaften verantwortlich.
Abweichend von der Standardfarbe Grau erlauben Farbstoffe und Pigmente oder optische Aufheller zusätzlich eine individuelle und in vielen RAL-Farben mögliche Einfärbung.
Befestigungen und Verbindungsteile werden teilweise auch aus GFK hergestellt, vorzugsweise jedoch aus Edelstahl eingesetzt.
Für den Anlagenbau mit glasfaserverstärktem Kunststoff gibt es natürlich auch Spezialprofile.

Eigenschaften Anwendungsgebiete
- korrossions- und witterungsbeständig
- hohe Festigkeit bei geringem Gewicht
- formstabil
- feuerbeständig (bis F 90 bei Phenolharz)
- nicht leitend
- beständig gegen aggressiven Medien
- schlagzäh
- kälte- und wärmebeständig
- rutschhemmend bis R 13
Laufstege, Podeste, Arbeitsbühnen, Treppenstufen, Abdeckungen für Gruben, Kanäle, Schächte und Rinnen etc. in der Lebensmittel-, Getränke-, Zellstoff-, Papier- und Pharmazeutischen Industrie, in der Trinkwasser- und Abwasseraufbereitung, in Beiz- und Galvanikanlagen, usw.